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Ratgeber

Was du am Wasser dabeihaben musst — Pflicht und Praxis

Fünf Dinge sind in Bremen Pflicht — wer sie nicht dabeihat, hat ein Problem bei der Kontrolle.

Die meisten Einsteigerlisten im Netz fangen bei der Rute an. In Bremen fängt es bei etwas anderem an: § 7 der Bremischen Binnenfischereiverordnung schreibt vor, was du mitführen musst. Wörtlich:

„Angler haben neben den im Erlaubnisschein oder im Fischereischein für die Stockangelei zugelassenen Fanggeräten einen Unterfangkescher, ein Maß zur Längenbestimmung gefangener Fische, einen Schlagstock zum Betäuben, einen Hakenlöser und ein Messer mit sich zu führen."

Die fünf Pflichtteile

Diese fünf Teile sind der Unterschied zwischen einem entspannten und einem unangenehmen Kontrollgespräch. In Bremen sind rund 50 ehrenamtliche Fischereiaufseher unterwegs; die Zahl der Kontrollen wurde in einer Senatsvorlage auf mindestens 500 pro Jahr geschätzt.

Wie viele Ruten erlaubt sind

Das steht nicht in der Verordnung als feste Zahl, sondern auf deinem Papier: Nach § 7 Abs. 4 darf nur die im Fischereischein genannte Anzahl von Fanggeräten gleichzeitig ausgebracht werden — und bei der Stockangelei sind es zwei. Vereine regeln das eigenständig: Der SFV Bremen erlaubt in seinen Gewässern drei Handangeln plus eine Senke für den Köderfischfang.

Was die Verordnung verbietet

Nach § 5 Abs. 5 dürfen die ganzjährig geschützten Arten nicht als Köder verwendet werden. Der SFV Bremen geht weiter und verbietet in seinen Gewässern zusätzlich unter anderem Frösche und Warmblüter, lebende Fische sowie Salmoniden, Aale, Hechte, Karpfen, Welse und Zander als Köder.

Der Rest ist Geschmack

Rute, Rolle, Schnur, Köder — da gibt es kein Richtig. Wer in Bremen anfängt, angelt meistens zuerst auf Friedfisch in einem der Seen oder Fleete, und dafür braucht es keine teure Ausrüstung. Was du wirklich brauchst, steht oben, und das kostet zusammen weniger als der Lehrgang.

Quellen

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Stand: 27.08.2026. Findest du einen Fehler, schreib uns — wir korrigieren ihn und schreiben den Stand fort.